Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

Eine Pfarrgemeinde, die keine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hat, kann "ihren Laden dichtmachen". Ohne die Frauen und Männer, die vor allem ehrenamtlich, aber auch hauptamtlich Dienste und Aufgaben übernehmen, geht nichts. In unserer Rauenthaler Pfarrgemeinde sind fast 100 Frauen und Männer in irgendeiner Form in verschiedenen Aufgaben und Diensten tätig: insgesamt mehr als 20 Lektor(en)- innen und Kommunionhelfer/-innen versehen ihren Dienst im Gottesdienst, Kinderkatechetinnen kümmern sich jahrein jahraus um den Kinderwortgottesdienst, im Pfarrgemeinderat und Verwaltungsrat sind die gewählten Vertreterinnen und Vertreter engagiert, es gibt eine Pfarrsekretärin, eine Küsterin, eine Kindergartenleiterin und ein Team von Erzieherinnen in unserer Kindertagestätte St. Michael. Hier arbeitet auch ein "Hausmeister", der für alles und jedes ansprechnar ist. Es gibt Frauen, die, organisiert in mehreren Teams, für die Reinigung der Kirche sorgen. Gemeindemitglieder kümmern sich in liebevoller Weise um die beiden kleinen  Kapellen, die hier im Ort zu finden sind.Und das ist noch längst nicht alles.

Ehrung für Anita Fuchs

Am 20. Januar, dem Sebastianstag, hat die Stadt Eltville wieder Bürger, die sich ehrenamtlich engagieren, geehrt. Neben Andreas Gräf, der für sein Engagement bei der Feuerwehr ausgezeichnet wurde, war auch unsere Seniorenkreisleiterin Anita Fuchs unter den Geehrten. Sie erhielt den Ehrenteller der Stadt Eltville von Bürgermeister Patrick Kunkel für ihr mehr als 20 jähriges Engagement für die Senioren in Rauenthal. Neben den monatlichen Treffen im Pfarrheim organisiert sie auch andere Veranstaltungen für die Seniorinnen und Senioren: den Adventsnachmittag, die Fastenachtsfeier, Wallfahrten und Ausflüge u.v.m. Darüber hinaus kümmert sie sich liebevoll und tatkräftig auf vielen Ebenen um die Senioren.

 

Als Pfarrgemeinde haben wir uns über diese Anerkennung seitens der Stadt sehr gefreut. Ihr und auch Andreas Gräf gratulieren wir herzlichst zu dieser Anerkennung.  In dem Engagement von Anita Fuchs sehen wir auch ein Stück Zukunft für unsere Pfarrgemeinde realisiert. Zunehmend Laien nehmen im Sinne des Evangeliums Verantwortung für den Glauben wahr. Anita Fuchs tut das schon viel länger!

Glückwunsch und Dank an Robert Werner

Robert Werner hat seinen 70. Geburtstag gefeiert. Wir gratulieren ihm herzlichst und wünschen ihm und seiner Frau Gesundheit, Zufriedenheit und Gottes Segen.

Anlässlich dieses runden Geburtstages hatte der Jubilar auf persönliche Geschenke verzichtet und sich ein besonderes Geschenk erbeten: die Renovierung der Pieta im Altbau unserer Pfarrkirche aus dem Jahre 1654. So dürfen wir uns freuen, dass die vor fast vier Jahren begonnenen Renovierungsarbeiten der Heiligenfiguren nun fortgesetzt werden können. Herr Werner hat uns dafür den Betrag von 8705 € zur Verfügung gestellt. Herzlichst danken wir dem Geburtstagskind und den Spendern und Spenderinnen. Die Pfarrgemeinde darf sich glücklich schätzen, mit Hilfe von Robert Werner die Restaurierung der Heiligenfiguren durchführen zu können. Uns ist die Kirche von unseren Vorfahren übergeben worden, wir haben ebenso Verantwortung und Sorge für sie zu tragen. Diese Restaurierung zeigt, dass wir das tun, auch die Generationen nach uns werden dafür dankbar sein.

Waltraud Sturm mit Bistumsmedaille geehrt

Im April 2008 hat Frau Waltraud Sturm die Bistumsmedaille als Dank für ihre 25 jährige Tätigkeit empfangen. "Die Reinigung des Jugendheimes wird ab 1. April 1983 von Frau Waltraud Sturm, Martinsthaler Str., Rauenthal übernommen." In einem Brief vom 1. März 1983 teilt der Verwaltungsrat in diesem Satz dem damaligen kath. Rentamt in Geisenheim mit, dass Frau Sturm nun für die Reinigung des Jugendheimes zuständifg ist. Seit 25 Jahren also sorgt Frau Sturm dafür, dass unser Pfarrheim tiptop gereinigt ist und dass die Gruppen saubere und damit nutzbare Räumlichkeiten vorfinden.

Die Bistumsmedaille des Bistums Limburg

Laien als lebendige Glieder der Kirche

 

Die im Volk Gottes versammelten und dem einen Leibe Christi unter dem einen Haupt eingefügten Laien sind, wer auch immer sie sein mögen, berufen, als lebendige Glieder alle ihre Kräfte, die sie durch das Geschenk des Schöpfers und die Gnade des Erlösers empfangen haben, zum Wachstum und zur ständigen Heiligung der Kirche beizutragen.

Der Apostolat der Laien ist Teilnahme an der Heilssendung der Kirche selbst. Zu diesem Apostolat werden alle vom Herrn selbst durch Taufe und Firmung bestellt. Durch die Sakramente, vor allem durch die heilige Eucharistie, wird jene Liebe zu Gott und den Menschen mitgeteilt und genährt, die die Seele des ganzen Apostolates ist. Die Laien sind besonders dazu berufen, die Kirche an jenen Stellen und in den Verhältnissen anwesend und wirksam zu machen, wo die Kirche nur durch sie das Salz der Erde werden kann113. So ist jeder Laie kraft der ihm geschenkten Gaben zugleich Zeuge und lebendiges Werkzeug der Sendung der Kirche selbst "nach dem Maß der Gabe Christi" (Eph 4,7).


 

2. Vatikanisches Konzil, Dogmatische Konstitution über die

Kirche "Lumen gentium", Nr.33